Casestudy:
Innovative GIS-Lösungen für Umwelt- & Geodatenmanagement

Branche:

Umweltmanagement, Öffentlicher Dienst

Techstack:

Geoinformationssysteme, Datenbanken, ETL-Prozesse, Workflow-Engines

Tools:

ArcGIS, QGIS, Oracle, SQL, FME, API-Schnittstellen, Validierungs- und Monitoring-Tools, Atlassian Jira und Confluence, Doku-Plattform

Art der Leistung:

Beratung mit Individualentwicklung, Integration, Betrieb mit Schulung

Zusammenfassung

Unsere Lösung adressiert die komplexen Anforderungen an das Management von Geo- und Umweltdaten. Durch die Integration moderner GIS-Technologien und automatisierter Workflows werden Geodaten, Metadaten und deren Prozesse effizient verwaltet, koordiniert, validiert und veröffentlicht. In Kombination entsteht eine automatisierte Dokumentation aller Prozesse bis hin zu maßgeschneiderten Portfolios und Dashboards.

 

Ziel war die Reduktion von Redundanzen, die Sicherung der Datenqualität und die effiziente Bearbeitung, Verwaltung und Bereitstellung von Geodaten und deren Komponenten für Entscheidungsträger, Fachanwendungen und die Öffentlichkeit.

Zu Beginn wurde die bestehende Geodaten- und Metadateninfrastruktur detailliert analysiert. Dazu gehörte eine Bestandsaufnahme aller vorhandenen GIS-Lösungen, der zugrunde liegenden SQL-Datenbanken mit räumlicher Erweiterung sowie der vorhandenen Schnittstellen und Workflows. Zusätzlich wurden organisatorische Prozesse untersucht, um Engpässe und Redundanzen aufzudecken.

Basierend auf den Analyseergebnissen wurde ein Zielkonzept für eine modulare und skalierbare GIS-Architektur entwickelt. Der Fokus lag auf der Standardisierung der zugrunde liegenden Prozesse und Arbeiten, der Konsolidierung von redundanten Datenquellen und dem Aufbau einer automatisierten Dokumentation sowie eines effizienten Auskunftssystems. Es wurden detaillierte Handlungsempfehlungen für die Integration von ArcGIS- und QGIS-Komponenten, den Einsatz von ETL-Prozessen (FME) und die Automatisierung von Workflows erarbeitet. Ein Migrations- und Zeitplan für die Harmonisierung der Datenstrukturen und die Einführung neuer Schnittstellen wurde ausgearbeitet.

Die definierten Maßnahmen wurden in mehreren Umsetzungszyklen realisiert. Prozessketten zur Validierung, Transformation und Synchronisation von Geodaten wurden eingerichtet und automatisiert. Zudem wurde eine Workflow-Engine integriert, um wiederkehrende Prozesse zu standardisieren und eine kontinuierliche Qualitätssicherung der Geodaten zu gewährleisten. Dashboards und Monitoring-Tools wurden eingerichtet, um Echtzeittransparenz über alle Datenflüsse zu gewährleisten.

Nach der erfolgreichen Implementierung wurden Fachanwender geschult, um einen effizienten Umgang mit den neuen Werkzeugen und Prozessen sicherzustellen. Anschließend wurde ein technischer Support etabliert. Die Plattform wird kontinuierlich optimiert, weiterentwickelt und um neue Funktionen ergänzt.

Ergebnis

  • Vollständig integriertes GIS-gestütztes Daten- und Metadatenmanagement.
  • Automatisierte Prozesse für Datenvalidierung, Transformation und Bereitstellung von Geodaten und zugehörigen Komponenten.
  • Einheitliche Geodatenbasis mit hoher Datenqualität und Transparenz.
  • Schnellere Verfügbarkeit von Geo- und Umweltdaten für Analyse- und Entscheidungsprozess.

Der Kunde profitiert von einer innovativen, zukunftsfähigen GIS-Infrastruktur mit weniger manuellem Aufwand, einer höheren Datenkonsistenz und einer verbesserten Servicequalität für interne und externe Nutzer.